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 łódź kaliska     presentation of works

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Die Gruppe wurde 1979 in Łódź gegründet. Von Beginn an zählten zu ihr: Marek Janiak, Andrzej Kwietniewski, Adam Rzepecki, Andrzej Świetlik und Makary (Andrzej Wielogórski). Sie wurde 1979 in einer Skandalatmosphäre, als neoavantgarder Verband gegründet, der das Ziel hatte, den Aspekt des Sehens und der Registrierung im fotomedialen Charakter, der sich aus der Tradition des Konzeptualismus nahm, vor allen Dingen im Umfang der Fotografie, des experimentellen Films und der Performance zu untersuchen. In den Jahren 1980-81 änderte sie ihr künstlerisches Programm mehr in Richtung eines dadaistisch-surrealistischen (happeningartig und anarchistisch), griff die polnische Formation der Neoavantgarde an, lachte sie aus und zeigte das absurde Leben im Sozialismus. Kwietniewski und Janiak schrieben derzeit viele Manifeste, wie z. B. das für die 90er Jahre wichtige Manifest Sztuka żenująca (Die peinliche Kunst) von Janiak. In den Jahren 1982 bis ca. 1988 war die Gruppe Łódź Kaliska Teil des Verbandes der Kultur der Verwerfung. Ihr künstlerisches Leben konzentrierte sich in unabhängigen Galerien in Łódź, von denen die Galerie »Der Dachboden von Łódź Kaliska« die wichtigste war. Die Kultur der Verwerfung vereinte das fotomediale und konzeptuelle Interesse mit den vorherrschenden dadaistischen und skandalistischen Tätigkeiten, oft mit einem außerkünstlerischen Charakter, da man von Grund an das Schaffen mit dem Leben einen wollte. Man griff die sozialistischen Strukturen »des Kriegsstaates« sowie die Malerei »der Neuen Wilden« und die patriotische »Kunst der Kirche« an und lachte sie aus. Man tat dies unter anderem durch die unabhängige Zeitschrift »Tango«, und vorher in den »Kroniken des Dachbodens«. Ende der 80er Jahre kam die Gruppe aus dem künstlerischen Untergrund heraus. Mit einem Skandal, aber gleichzeitig auch einem künstlerischen Erfolg, endete die Teilnahme der Gruppe in der Ausstellung Die Polnische Intermediale Fotografie der 80er Jahre (BWA, Poznań 1988), bei der man unter anderem erotisch inszenierte Fotos und den Film Freiheit, nein danke! zeigte. Im Jahre 1989 änderte die Gruppe »Łódź Kaliska« ihren Namen in »Museum von Łódź Kaliska« (oder »Łódź Kaliska Museum«), in der die dadaistische Grundlage sich mit dem Interesse am Postmodernismus vermischte, zur Determinante wurde die »inszenierte Fotografie« und Filme, die durch das Pasticcio von berühmten malerischen Kunstwerken und Filmen endstanden. Seit dem Ende der 90er Jahre war die Art der Fotografie von Łódź Kaliska weiterhin grotesk, sarkastisch, und das Ziel der künstlerischen Tätigkeiten war ein ununterbrochenes Spiel. Im formellen Sinne fingen die Fotos an, an die modernistische Fotografie der Wende des 19. und 20. Jahrhunderts anzuknüpfen, als man auf allseitige Art die Aufzeichnung der Bewegung in Bezug auf die wissenschaftliche Fotografie von Edward Muybridge Ende des 19. Jahrhunderts und der italienischen Futuristen (Entwurf von Świetlik) analisierte. In den Werken der Gruppe tritt die religiöse und soziale Thematik, die die polnische Wirklichkeit kritisiert, als eines der zahlreichen Themen auf. Anfang der 80er Jahre griff Łódź Kaliska die oberflächliche polnische Religiosität und die polnische Auffassung des Patriotismus an. Später hatte die Thematik mehr einen spielerischen Charakter, ähnlich wie viele andere Themen, die im Aspekt der Untersuchung der Kunstgeschichte als ein lustiges »Magazin der Formen«, aus dem man frei schöpfen konnte, da er dem Verschwinden und sogar Vergessen der Aufteilung der Welt in Sacrum und Profanum unterlag. Seit der zweiten Hälfte der 90er Jahre betrat Łódź Kaliska u. a. durch Filmproduktionen im Fernsehen (Triptychon Pamiętam, pamiętam, pamiętam... – Ich erinnere mich, Ich erinnere mich, Ich erinnere mich...) das Establishment der Massenmedien und der Politik. Aber alles in ihren Tätigkeiten, mit den Künstlern und ihren Musen (Modellen) eingeschlossen, wurde zum Element und Thema eines unendlichen Spieles mit einer hedonistischen Botschaft. 1998 wurden die Mitglieder der Gruppe in Florenz nach einer illegalen Fotosession, die vor dem Gemälde von Sandro Botticelli Die Geburt von Venus in der Galerie Uffizi organisiert wurde, verhaftet. Im Jahre 1999 feierten sie ihr 20-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlaß realisierten sie in einer gesperrten Toillete des Kunstmuseums in Łódź die von Janiak projektierte Installation Reine Kunst. In diesem Jahr veröffentlichte die Gruppe ein unter vielen Aspekten (auch grafisch) einzigartiges Album mit dem Titel Bóg zazdrości nam pomyłek (Gott beneidet uns um die Fehler), das der eigenen Geschichte geweiht war und vor derer Veröffentlichung einige staatliche Institutionen Angst hatten. Im Jahre 2001 nahmen sie an der berühmten Ausstellung Irreligion teil, die von Kazimierz Piotrowski in Brüssel organisiert wurde. 2003 fanden erste Ausstellungen ihrer Arbeiten statt, die die Ideen des »New Pop« ausdrücken sollten – ein von Janiak propagiertes Schaffen, erwähnten aber Aspekte der neusten Ikonosphäre, darin die Werbung. Im Jahre 2004 war es laut um ihre Fotosession für »Playboy«, die durch die konservativen Parteien als eine Beschimpfung des polnischen Wappens – des Adlers mit Krone – gesehen wurde. Bis zum heutigen Tag setzt die Gruppe Łódź Kaliska den angefangenen »New Pop« fort und schafft zahlreiche Projekte: Identyczne bliźnięta (Identische Zwillinge) sowie eine Serie von Pasticcio Werbung Posters. ( text von Krzysztof Jurecki, grupa "Lodz Kaliska"  http://www.culture.pl/pl/culture/artykuly/gr_lodz_kaliska )

 

 presentation of works                                                                                         

 


The Burning Chariot I, 2003  
-photography, plexi, aluminium board, 47 x 60 cm signed edition of 6 pcs                                more works
 


OTHER WORKS

  Sisters 1990 /2005  -  photography, plexi, aluminium board, 110 x 140 cm  signed edition of 6 pcs   no.1 sold                   more works


   The Battle of Grunwald, 1999 /2005   -  photography, plexi, aluminium board, 72 x 200 cm  signed edition of 6 pcs         more work
s
 
New Pop -Batumi 2005  -offsetprint on paper, 70 x 100 cm  signed edition of 10 pcs
/ unsigned edition 50 pcs /
   more works


New Pop -The night Store 2005  -offsetprint on paper, 70 x 100 cm  signed edition of 10 pcs  / unsigned edition 50 pcs /    more works


 
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